Annette Bruhns/Christiane Liebald - Qualitätsentwicklung im Verbund von Bildungseinrichtungen PDF Drucken E-Mail
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Ein Kooperationsprojekt der DEAE und des Bundesarbeitkreises ARBEIT UND LEBEN

Auszug:

Vorsicht Qualität!

„Achtung! Schäden im Fußbodenbelag“. Hat dieser Hinweis in der Universität Leipzig etwas mit Qualitätsmanagement zu tun? Manchmal scheint der Weg zur Qualität über renovierungsbedürftiges Linoleum oder – im Sinne einer verbesserten Kundenfreundlichkeit – zumindest über einen entsprechenden Gefahrenhinweis zu führen. So sieht es jedenfalls der Autor Carsten Heckmann in einem Artikel über Prof. Jörg Knoll, Inhaber des Lehrstuhls für Erwachsenenpädagogik an der Universität Leipzig, in der Ausgabe der ZEIT vom 10. April 2003. Auf Initiative von Knoll, der sich bereits seit Mitte der 90er Jahre intensiv mit Möglichkeiten der Qualitätsentwicklung in der Bildung beschäftigt, wurde der Fachbereich Erwachsenenpädagogik einem umfassenden Qualitätsmanagementsystem nach der Deutschen Industrienorm DIN EN ISO 9001–2000 einschließlich einer Zertifizierung durch die Agentur certqua unterzogen.

Was für den Hochschulbereich noch ein Novum darstellt, gehört in der Erwachsenen- bzw. Weiterbildung vielerorts bereits zum Alltagsgeschäft. Eine wachsende Anzahl von Weiterbildungseinrichtungen wenden umfassende Verfahren zur Qualitätsentwicklung/- sicherung an oder unterziehen sich sogar einer externen Zertifizierung. Einige Bundesländer machen mittlerweile eine staatliche Förderung davon abhängig, dass die Weiterbildungsträger ein Qualitätssicherungsverfahren ihrer Wahl kontinuierlich anwenden (wie z.B. in Bremen und Niedersachsen), andere empfehlen eine spezielle Variante der Qualitätsentwicklung, wie es beispielsweise Nordrhein-Westfalen mit dem sogenannten Wirksamkeitsdialog seit einigen Jahren praktiziert.

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